greenjobs.de-Netcast Nr. 29 – Die Verbraucher Initiative – tolle Informationen für nachhaltige Verbraucherinnen und Verbraucher

Das greenjobs.de-NetcastGespräch mit Georg Abel von der Verbraucher Initiative
Die Verbraucher Initiative wurde 1985 als Verein kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher gegründet. Ein großer Schwerpunkt der Arbeit ist das Thema Konsum und Nachhaltigkeit, weshalb wir in dieser Sendung mit dem Bundesgeschäftsführer, Georg Abel, sprechen.

Der Verein veröffentlicht Informationen zu vielen Themen rund um den ökologischen, gesundheitlichen und sozialen Verbraucherschutz. Entweder als Broschüren oder auf einem von insgesamt 6 eigenständigen Internet-Portalen:

Gleichzeitig betreibt der Verein Lobby-Arbeit, um die aufgezeigten Probleme zu verändern.

An der Spitze des Vereins steht ein ehrenamtlicher Vorstand, aber die Tagesarbeit wird in der Berliner Zentrale erledigt und auch gesteuert. Dort arbeiten derzeit 12 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (die meisten sind in der Tat MitarbeiterINNEN). Die Grundfinanzierung der Arbeit kommt von den rund 7000 Mitgliedern sowie aus Spenden. Und auch die Überschüsse der eigenen Service GmbH, die vor allem die Broschüren und Publikationen vertreibt, tragen zur Finanzierung bei.

Daneben akquiriert die Verbraucher Initiative projektbezogene Fördermittel. Trotz der starken Projektarbeit sind die meisten Stellen nicht befristet. Ziel von Georg Abel ist es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig zu halten und gegebenenfalls Folgeprojekte zu entwickeln, die die weitere Beschäftigung ermöglichen.

Interessant ist Abels Kategorisierung der Bewerberinnen und Bewerber. Er sieht 3 klare Gruppen, die sich bei der Verbraucher Initiative bewerben:

  • Menschen, die von Ihren Fähigkeiten und Erfahrungen einfach auf die Stellenbeschreibung passen
  • Quereinsteiger, die über oftmals sehr interessante berufliche Erfahrungen erfügen, die für die Arbeit nützlich sein kann
  • Berufsanfängerinnen und -anfänger

Was letztere betrifft ist Abel erfrischend ehrlich: Menschen, die direkt von der Hochschule kämen, müssten eingearbeitet und in besonderer Weise betreut werden. Dies würden sie als kleines Team oftmals nicht leisten können, weshalb sie in vielen Ausschreibungen ausdrücklich Berufserfahrungen voraussetzen. Er ist sich zwar der Problematik der „Generation Praktikum“ bewusst, sieht aber nicht, dass sie dies für sich anders handhaben können. Aus dem gleichen Grund schreiben sie auch keine Praktika aus – sie könnten den zusätzlichen Betreuungsaufwand nicht gewährleisten. Nur gelegentlich integrieren sie Praktikantinnen oder Praktikanten – dann aber gleich für mehrere Monate und für Bezahlung. Diese sind dann üblicherweise schon weiter im Studium fortgeschritten oder stünden derzeit zwischen Studium und Beruf.

BMU-Ausstellung zu visionären Frauen in Umwelt- und Naturschutz
Informationen zur der in der Sendung erwähnten Ausstellung „Ihrer Zeit voraus. Visionäre Frauen im Einsatz für den Umwelt- und Naturschutz 1899 bis heute“ im BMU Benutzerzentrum in Berlin finden Sie auf der Webseite des Ministeriums. Sie läuft vom 15.03.-12.04.2013.

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